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Die Rolle deines Körpers und der Neuropsychologie

5. Osten

In diesem Modul finden wir gemeinsam heraus, was für eine Rolle dein Körper bei Zwängen und Zwangsgedanken spielt. Was in deinem Körper passiert, was die Neuropsychologie damit zu tun hat und was die sogenannte Abhängigkeit nach Emotionen ist, erkläre ich dir in diesem Modul.

5.1 Was passiert in deinem Körper bei Zwängen

5.2 Wie die emotionale Abhängigkeit Zwänge aufrechterhält

5.3 Warum es nichts bringt diese Theorie nur zu verstehen

Übung 1: Was ist dein automatisierter Schaltkreis?

Fragen von Übung 1: Was fühle und denke ich eigentlich den ganzen Tag?

Schritt 1: Was sind meine automatisierten Gefühle und Gedanken und wann treten sie auf?

Schritt 2: Wie kann ich die emotionale Ladung durchleben/ bzw. sie rausnehmen.

 

Setze dir eine Zeitdauer fest (bspw. 1 Monat) und stell dir täglich folgende Fragen:

1. Was sind meine ersten Gedanken und Gefühle, wenn ich aufwache und noch nicht aktiv überlegen kann, woran ich gerade denke?

2. Stell dir einen Wecker/ häng dir Pos-Its auf, die dich daran erinnern, z.B. an den Badspiegel/: Frag dich sooft wie mögich- woran habe ich als letzte gedacht? Was fühle ich gerade? Stimmt diese Gefühl mit der akutellen Realität überein?

 3. Was erzählst du, wenn dir jemand fragt wie es dir geht? Nur das negative, nur das positive? Welche Geschichten erzählst du? Wie bewertet du vergangene Geschichten und mit welchem Output (welches Gefühl bekommst du dadurch).

 4.  Wie fühle ich und was denke ich, bevor ich schlafe?

Übung 2: Dem Körper neue Emotionen beibringen

Fragen von Übung 2: Dem Körper neue Emotionen beibringen

1. Wede dir klar, welches Gefühl dich oft begleitet, das nicht der Realität entspricht (dass du wertlos bist bspw. oder immer Angst haben musst)

2. Überlege dir was das Gegenteil davon ist – welches Gefühl würdest du gerne stattdessen haben. (Wertlos = wertvoll; ängstlich = sicher)

3. Was ist ein Mini-süßer-kleiner-feiner-Schritt, der dich nicht (!) überfordert und das Zielgefühl einen kleinen Schritt näherbringen könnte (z.B. Kampfsport anfangen für Kraft; jeden Tag einen 1€ sparen für eine Kette die du dir selber schenkst, weil du wertvoll bist; dich 5 Min. am Tag in eine Decke kuscheln, um dich sicher zu fühlen, usw.)

4. Wiederholen, wiederholen, wiederholen. <3 Sei es dir wert dich immer wieder diesem Gefühlstraining zu widmen und dir Zeit für dich zu nehmen. 🙂 

Wie geht es weiter für dich?